Unter Wölfen und Bären

... waren wir am Sonntag. Wie? Was? Wo? Wölfe und Bären? Ja. Ihr lest richtig.

Alles fing damit an, daß ich auf meinen geliebten Mittagssnack und meinen wohlverdienten Mittagsschlaf verzichten mußte. Das war mir überhaupt nicht recht. Stattdessen packte man mich ins Auto und fuhr mit mir durch die Gegend. Eine lange Fahrt war das. Zwar nicht so lange, wie als ich von Mama weggeholt wurde, aber auch ganz schön lange. Vor allem, wenn man eigentlich schlafen wollte und der Bauch einen kleinen Snack.

Irgendwann hielten wir, ich wurde aus dem Auto gehoben. Wo war ich denn hier gelandet? So viele Autos. Wir gingen dann durch ein Gebäude, das mich an meinen geliebten Kiosk erinnert hat. Ab da waren da Gerüche, sage ich euch! Überall roch es nach Tieren, die ich noch nie gesehen oder geschnüffelt habe. Hier schnüffeln, da schnüffeln. Hier gucken, da gucken. Ich wußte gar nicht, wo mir die Nase stand, so aufregend war das.

Nach einiger Zeit kamen wir an einen großen Zaun. Da wehte mir ein seltsamer Geruch entgegen. Ich hob meine Nase und witterte. Hmmm ... Irgendetwas war da. Aber ich konnte es nicht definieren. Ich kannte das nicht. Was war das nur? Ein paar Meter weiter sah ich, was das war. An einem Hang schlief seelenruhig ein Bär. Ein BÄR!!!

Ich konnte nicht anders. Ich mußte dieses braune Dings immer wieder beobachten. Als wir weitergegangen sind, dauerte es nicht lange, und der Bär stand auf und schlurfte durchs Laub. Natürlich mußte ich aufpassen, daß der nicht zu nah kam!

Seht ihr? Da oben geht er. War das aufregend!

Ich stand da und schaute und schnüffelte. So sah also ein Bär aus. Sehr interessant. Das muß ich mir merken, für eventuelle Fälle.

Hier habe ich mich aber nah rangetraut! Ja, ich muß doch alles haargenau wissen. Boah, hat der riesige Pranken! Na, da muß ich aber aufpassen. Gut, daß er da hinter dem Zaun ist! Und riechen tut er! Äh ... Oder besser: sie. Es ist eine Bärin, namens Mischka, geboren 1977. Sie hatte, wie alle anderen Tiere hier, kein schönes Leben gehabt und wurde von den Leuten hier gerettet.

Zum Vergrößern bitte die nächsten beiden Bilder anclicken!

Und dann - ihr glaubt es nicht! Ein Wolf!!! Oh Junge, war das spannend! Nichts wie hin! Das glaubt mir keiner, daß ich unter Wölfen und Bären war!

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Seht ihr das? Ich bin ganz nah bei den Wölfen! Die sind toll, sage ich euch! Am liebsten hätte ich mit ihnen gespielt. Aber das ging ja leider nicht.

Mit diesen ganzen Eindrücken habe ich sehr gut geschlafen - und geträumt. Maddy-Cool zwischen Wölfen und Bären! Wenn Frauchen nicht die Bilder gemacht hätte, dann würde mir das keiner glauben. Ich bin immer noch hin und weg von dem Abenteuer.

Eure

Maddy-Cool

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